Kasper, TOD & Teufel
Jahrmarktskaspertheater nach historischen Texten und Vorlagen
»… Mord und Totschlag im Kaspertheater: Bevor das geneigte Publikum im Bürgerhaus Pferrsee merkt wie ihm geschieht, steckt es in Frieder Kräuters Kasper, Tod und Teufel mitten im rabiaten Geschehen. Die blondzöpfige Gretl geht zum Frauenfrühstück, Kasper bleibt mit dem plärrenden Sohn zurück, den er in hilfloser Wut schließlich aus dem Fenster wirft. Den Baron von Mollenkopf mit der wunderschönen blasierten Adelsmieneerschlägt er aus versehen.. Den dickwanstigen Gendarm muss er aus Angst vor Entdeckung aus dem Weg räumen.. Den alten Feldhusaren trifft die Kugel des eigenen Gewehrs. Auch der Henker stirbt in seiner Schlinge, und selbst Tod, Teufel und Krokodil haben gegen den wehrhaft-schlauen Kasper keine Chance. Trotzdem behält der schlagfertige Polterer die Lacher während des ganzen Stückes auf seiner Seite. Frieder Kräuter spielt rasant und füllt sogar die Pausen zwischen den Akten mit historischen Jahrmakts-gesängen. Die toll geschnitzten Charakterköpfe, die individuellen Bewegungen jeder Figur, die variantenreiche Stimmgewalt des Puppenspielers – all dies lies vergessen, dass da nur einer hinter dem Vorhang spricht, schimpft, singt und spielt. …«
Augsburger Allgemeine
»… So schlicht die Hau-drauf-Drama-turgie des ursprünglichen Kaspertheaters ist, so effektvoll ist sie. In ihr steckt ein Urstoff der darstellenden Künste, und nicht nur der: Sex and Crime. Frieder Kräuter zeigt das mit seinem gar nicht musealen Stück höchst vital, kunstvoll derb und überraschend abwechslungsreich. …«
Fränkische Landeszeitung - verdunkelbarer Raum - Bühnenpodest 40 cm hoch, 3 X 4 m (wenn möglich) - erforderliche Raumhöhe: 2,60 m - Stromanschluss (220 Volt) - Platzbedarf: von der Aufführungsraum-Rückwand bis zur ersten Stuhlreihe 6 m, erste Stuhlreihe nicht breiter als 6 m, danach können sich die Sitzreihen fächerförmig verbreitern.
Aufbauzeit: 90 Minuten Abbauzeit: 60 Minuten Höchstzuschauerzahl: 130 Personen
Dauer der Vorstellung: ca. 65 Minuten Idee, Text, Musik, Spiel: Frieder Kräuter Figuren: Annette und Frieder Kräuter Regie: Jörg Kräuter
 | Presse Technische Daten Bilder | HOCHVEREHRTE DAMEN! Geehrte Herren!
Endlich ist er wieder da: der echte Kasper! Endlich ist er wieder da, wo er hingehört: auf den Jahrmarkt! Befreit von intellektuellem Ballast und pädagogischen Fesseln, befreit aus dem Gefängnis der Bravheit, der Harmlosigkeit und der politischen Korrektheit stürmt er auf unsere Bühne. Er schlägt sich seinen Weg durchs Leben. Selbst dort, wo andere am Ende sind, hat er noch „durchschlagenden“ Erfolg.
Vergessen Sie die Flachheiten der schönen neuen Medienwelt, vergessen Sie Internet und digitales Fernsehen! Genießen Sie die Unmittelbarkeit und Primitivität unserer Vorstellung! Unsere Devise lautet: „Garnitnett statt Internet“ oder „Lieber einen derben Schlag auf den musikalischen Hinterkopf, als eine Mattscheibe vor der weichen Birne.“
Zurück zu den Wurzeln! Mögen sie auch noch so primitiv erscheinen. Unsere Vorstellung führt Sie auf den Jahrmarkt der Eitelkeiten hinab in die archetypischen Tiefen unseres Daseins. Erschrecken Sie nicht, wenn unsere schlagartigen Darbietungen Ihre dunklen Triebe aufwecken. Die alten Griechen wollten bei ihren Tragödien mit grausamen, aber wohlgesetzten Worten die Gehirne durchpusten. Wir haben es hier mit Holzköpfen zu tun. Da erfordert es ein beherztes Hinlangen und Zupacken. Augen und Ohren aufgesperrt, und los geht`s mit unserem weltbewegenden Spektakel: „Kasper, TOD und Teufel!“
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