FRANKENSTEIN
– Alles ist möglich oder Wer ist Seppel?




»… In sehr freier Bearbeitung und mit ureigenen Mitteln setzt Kräuter den Auswüchsen von Technik- und Wissenschaft in der modernen Welt den Urkasper als archaischen Protagonisten entgegen. Ein höchst spannendes und actionreiches, gut einstündiges Bühnenerlebnis mit deftigen Stilbrüchen unter der Regie von Friederike Krahl ist die Folge. Ein ungewöhnliches Ende, ein außergewöhnliches Stück, eine bravouröse Spielführung die geglückte Verknüpfung von Tradition und Moderne – diese „Frankenstein“-Version ist zweifellos rundum gelungen. Das Publikum war begeistert. …«

Badisches Tagblatt, 12.10.09


»….Das Hardcore-Spektakel des auf ungewöhnliche Adaptionen spezialisierten Theaters ist nichts für Memmen und Warmduscher. Doch wer auf laute Mucke, rabenschwarzen Humor und „Bing! Bang! Klapp!“ steht, der hat seine helle Freude an dieser brüllend komischen aber gleich wohl intelligenten Handpuppen-Satire.«

Rhein Neckarzeitung

- verdunkelbarer Raum
- Bühnenpodest 40 cm hoch, 3 X 4 m
(wenn möglich)
- erforderliche Raumhöhe: 2,60 m
- Stromanschluss (220 Volt)
- Platzbedarf: von der Aufführungsraum-Rückwand bis zur ersten Stuhlreihe 6 m, erste Stuhlreihe nicht breiter als 6 m, danach können sich die Sitzreihen fächerförmig verbreitern.

Aufbauzeit: 150 Minuten
Abbauzeit: 60 Minuten
Höchstzuschauerzahl: 130 Personen

Für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren

Dauer der Vorstellung:
ca. 60 Minuten
Idee, Text, Musik, Spiel: Frieder Kräuter
Figuren: Annette und Frieder Kräuter
Regie: Friederike Krahl
Presse
Technische Daten
Bilder

Dichter Rauch
steigt im Guckkastenlabor auf, von bedrohlichem Getöse und Wetterleuchten begleitet. Dr. Frankensteins Experiment geht völlig anders aus als geplant. Mit einem kernigen „Mahlzeit!“ und 100 000 Volt im kantigen Holzkopf entsteigt der archaische Kasper der Schöpfungskiste. Statt toter Materie wurde versehentlich der alte Jahrmarktskasper wieder belebt. Sehr zum Leidwesen von Tod und Teufel, denn fortan feiern Chaos und Anarchie fröhliche Urstände. Schlagkräftig elektrifiziert lehrt Kasper seine Widersacher das Fürchten und die Punkerin Gigi stürmisches Liebesglück unterm Honeymoon.
Alles ist möglich in diesem actionreichen Grusical. Da menscheln Monster, siegt Schlitzohrigkeit über den Technikwahn, regiert urwüchsiger Humor das Geschehen. Mary Shelleys Horror-Klassiker „Frankenstein“ wird mit den Mitteln des Puppentheaters und badischer Individualität neu aufbereitet und komödiantisch entstaubt. Heavy-Metal-Einspielungen und Trash-Einlagen, visuelle und akustische Reize würzen die Umtriebe des zipfelmützigen Anarcho-Helden mit aberwitziger Schärfe. Im hand- und fußbetriebenen Räderwerk einer multifunktionellen Guckkastenbühne gerät die Weltordnung aus den Fugen. Nur eins hat Bestand: Vergnügen, das aus Spannung und Unterhaltung wächst.



Gefördert durch:
- Fond Darstellende Künste e.V.
- Landesverband Freie Theater
Baden-Württemberg e.V.
aus Mitteln des Ministeriums
für Wissenschaft, Forschung
und Kunst
- Stiftung Kunst und Kultur
der Landesbank Baden-Württemberg